Mediation mit Geflüchteten und Einheimischen

Wie Mediation zu guter Nachbarschaft und konstruktiver Konfliktlösung beitragen kann

Donnerstag, 25. Mai   –   16:00 Uhr   –   Kirche Pankow

Menschen, die zu uns geflohen sind, sollen und wollen in die neue Umgebung integriert werden. Dazu braucht es Wohnungen, Schulplätze, Arbeitsplätze und Orte für ein Zusammensein. Und an all diesen Orten müssen Menschen miteinander auskommen. Das ist nicht einfach!

Bei Schwierigkeiten und Konflikten braucht es Unterstützung und Begleitung durch Menschen, die mit konstruktiver Konfliktbearbeitung und Mediation zu einem guten Zusammenleben beitragen. Die Gemeinwesenmediation hat eine offene Tür und ein offenes Ohr für Missverständnisse und Konflikte, die einfach entstehen, wenn Menschen mit unterschiedlichen Erfahrungen und kulturellen Werten sich begegnen. Sei es im Mietshaus, sei es im Freibad oder am Arbeitsplatz.

Besonders ist Mediation nützlich bei Familienkonflikten, die entstehen, wenn die „verlassene“ Welt und deren Vorstellungen und Regeln mit den Vorstellungen der hiesige Welt aufeinandertreffen. Wie lange lebt „Heimat“ in den Normen der Familie und wo findet Aufbruch und Veränderung statt?

Der Weg der Inklusion ist ein langer Weg und konstruktive Konfliktlösungen sichern diesen Weg ab. Die Fehler der Vergangenheit seit den 1. Zuwanderern dürfen sich nicht wiederholen.

Der Referent Roland Schüler ist seit 1992 Mediator und arbeitet im Friedensbildungswerk Köln. Seine Mediationserfahrung bringt er seit vier Jahren bei den Herausforderungen der Flüchtlingsarbeit ein. Er hat Mediationen zu Standorten von Unterkünften durchgeführt, Mediationen innerhalb der Erstaufnahmeeinrichtungen angeboten und minderjährige Flüchtlinge zu Streitschlichtern ausgebildet.

Veranstalter:
Friedensbildungswerk Köln

Siehe dazu auch:
Polarisierung und Schwarz – Weiß – Denken

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