Gewaltfrei gegen Terror?

Nicht-militärische Antworten auf den sog. „Islamischen Staat“

Freitag, 26. Mai   –   16:00 Uhr   –   Gemeindehaus Pankow

Mit Terrorist*innen kann man nicht reden! Das sind keine Menschen, das sind Monster! Gegen Waffengewalt hilft nur Waffengewalt! Und je mehr wir erwischen, desto schneller ist es zu Ende mit dem Terror! Solche Sätze fallen oft, wenn Politik und Medien darüber reden, wie wir mit dem sog. Islamischen Staat und anderen terroristischen Organisationen umgehen sollen.

Aber stimmt das alles? Sind Terrorist*innen wirklich „Unmenschen“, die man „unmenschlich“ behandeln darf und muss? Wirken Bombardierungen und Drohnenangriffe überhaupt gegen Terrorismus? Was sind eigentlich die Ursachen für Terrorismus? Und wie können wir sie angehen, um den Terrorist*innen von heute das Handwerk zu legen und gleichzeitig das Nachwachsen neuer Terrorist*innen zu verhindern?

Dies sind einige der Fragen, denen wir uns in diesem Workshop stellen wollen. Die Friedens- und Konfliktforschung, die Friedensbewegung und Praktiker*innen aus dem Bereich der Terrorismusprävention und Friedensarbeit haben dazu in den letzten Jahren einige wertvolle Erkenntnisse gewonnen und Vorschläge erarbeitet. Gemeinsam mit Ihnen und Euch möchten wir diskutieren, welche Auswirkungen der militärisch geführte „Krieg gegen den Terror“ hat und welche nicht-militärischen Antworten wir ihm stattdessen entgegensetzen können – auch und gerade hier in Deutschland.

Referentin:
Elise Kopper (arbeitet u.a. beim Netzwerk Friedenskooperative als Campaignerin der Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“)

Veranstalter:
Kampagne „MACHT FRIEDEN. Zivile Lösungen für Syrien“

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